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Nachhaltig dank Kontinuität

Eine nachhaltige und langfristige Entwicklungsstrategie erfordert ein schrittweises und mit Kanton und Gemeinde abgestimmtes Vorgehen. Das Wydeneck wird über einen Zeithorizont von mindestens 20 Jahren, zu einem gemischten Quartier entwickelt.

Zum Kanton Solothurn gehörend grenzt das Wydeneck an die beiden Kantone Basel-Stadt und Basel-Land und fällt unter den Betrachtungsperimter der «Birsstadt», einem Raumkonzept der zehn Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Duggingen, Grellingen, Münchenstein, Muttenz, Pfeffingen und Reinach. Entsprechend ist HIAG als Eigentümerin bestrebt, eine qualitativ hochwertige Grundlage für die erste Entwicklungsetappe zu schaffen. Dabei wird die Entwicklung auch mit den zuständigen Verantwortlichen der «Birsstadt» laufend abgestimmt. Grundlage dafür bietet die abgeschlossene Testplanung und der daraus entstehende Masterplan, der bis Ende 2018 verabschiedet und genehmigt wurde.

Auftakt für die Entwicklung soll die Übergangsnutzung sein.

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Etappierung

Planungsprozess

Nachdem das Areal 2015 von HIAG gekauft wurde, startete diese einen Planungsprozess auf Basis des von der Bevölkerung gutgeheissenen Teilleitbilds Widen. Die Ergebnisse aus der 2018 abgeschlossenen Testplanung wurden anschliessend in einer Synthese zusammengefasst und fliessen nun in den Masterplan des Areals ein. Federführendes Büro für den Testplanungsprozess ist das renommierte Städtebaubüro Feddersen & Klostermann in Zusammenarbeit mit Studio BLB. An der Testplanung teilgenommen haben folgende Büros:

In einem nächsten Schritt wurde 2018/2019 der Masterplan behördlich geprüft und verabschiedet. Aktuell ist man mit der arealspezifischen Teilzonenplanresvision beschäftigt.

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Umwelt

Sanierung und Revitalisierung

Über ein Jahrhundert intensive Industrienutzung hinterlässt ihre Spuren. Der Standort wurde daher gründlich untersucht. Die bestehenden Belastungen sind auf dem Areal unterschiedlich ausgeprägt. Wo genau, in welchem Aussmass saniert wird, steht derzeit noch nicht fest, auch aus Rücksicht auf historische Bestandesbauten sowie die konkreten Nutzungen, welche im Masterplan präzisiert werden. Der Kanton Solothurn stuft das Areal im aktuellen Zustand der industriellen Nutzung mit versiegelten Böden als weder überwachungs- noch sanierungsbedüftig ein. Die Schutzgüter – sprich Wasser, Boden, Luft – im unmittelbaren Umkreis sind aufgrund der Belastungen auf dem Areal nicht gefährdet. Bei Bauvorhaben muss ein Sanierungskonzept eingereicht und bewilligt werden.

Im Hinblick auf das Thema Umwelt ist der Birspark ein zentraler Bestandteil der Entwicklung. Entlang des Areals wird eine Revitalisierung der Birs angestrebt und der Naturraum soll sanft in die Quartierentwicklung einbezogen werden.

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Verkehr

Nachhaltiges Mobilitätskonzept

Für die Entwicklung des Wydenecks spielt das Thema Verkehr eine wichtige Rolle, denn eine neue Nutzung bringt auch den Bedarf eines nachhaltigen Mobilitätskonzepts mit sich. Entsprechend ist HIAG bemüht, gemeinsam mit den Behörden von Gemeinde und Kanton sowie mit der SBB und Busbetrieben ideale Lösungen für die langfristige Planung zu ermitteln.

Derzeit sind der geplante Autobahnzubringer A18 sowie die geplante S-Bahn-Haltestelle Öpfelsee zentrale Themen. Attraktive und funktionale Fussgänger- und Veloverbindungen spielen alsTeil einer verträglichen Gesamtlösung ebenfalls eine zentrale Rolle.

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Übergangsnutzung

Von Mono- zu Multinutzung

HIAG möchte das Wydeneck langsam öffnen und beleben. Ein erster Schritt ist die Initiierung einer Übergangsnutzung, die ein vielseitiges Angebot ermöglichen soll.

Das langfristige Ziel dabei: Schrittweise die Mononutzung in eine Multinutzung überführen. Anstelle eines geschlossenen Areals sollen verschiedene Nutzer ein Angebot schaffen, das für Arbeiter, Kunden und Besucher attraktiv ist. Die temporäre Nutzung dient der Adressbildung und unterstützt den Aufbau eines neuen und positiv konnotierten Images.

So könnte sich das einst geschlossene Areal zu einem Ort der Begegnung und des Austausches entwickeln.

Haben Sie Interesse an Flächen? HIAG freut sich, auf Ihre Kontaktaufnahme.